Ob die Datensicherung funktioniert, beweist viel zu oft erst der K-Fall
Auf Konzernebene ist die IT schon lange in die Geschäftsprozesse integriert. Fällt die Sicherung (und vor allem die Wieder-Herstellung) aus oder liegen zu alte Datenbestände vor, können Kunden nicht beliefert, Rechnungen nicht geschrieben, Zahlungen nicht angewiesen werden, die Logistik kollabiert - der GAU für ein Unternehmen, das kostet sehr viel Geld und noch mehr Reputation. Im Idealfall werden Ausfälle auf der User-Ebene dabei nicht sichtbar.
Dazu wurden schon lange entsprechende Sicherungsmaßnahmen integriert, die z.B. mit BU2D (Backup-to-Disk), verteiltem Speichermanagement (versch. Brandabschnitte, Remote-Mirroring etc.) noch schnellere Wiederherstellung und somit eine nahezu ununterbrochene Produktivität auf Fachabteilungsebene ermöglichen.
Dies wird bei den meisten KMU (kleine und mittelständische Unternehmen) jedoch noch immer vernachlässigt.
Eine große Anzahl geht noch immer sehr wagemutig mit dem wichtigsten Kapital nach den Mitarbeiter/innen um - den Informationen. Es gibt Unternehmen spezifischer Branchen, die einer Nachweispflicht unterliegen, wie z.B. im Pharma-, Forschungs- oder Finanzbereich und somit bereits entsprechende Maßnahmen getroffen haben. Was machen die anderen?
Oftmals wird nur mäßig oder regelmäßig 1x pro Woche gesichert. Eine planmäßige Data-Protection- bzw. Business Continuity Strategie haben nur wenige. Es muss meist erst etwas passieren, bevor in diesem Bereich gezielt investiert wird. Unabhängig von der Unternehmensgröße wirken sich Ausfallzeiten aufgrund von Datenverlust oder Nicht-Verfügbarkeit negativ auf den Geschäftsverlauf und die Rentabilität aus. Bereits ein 10-tägiger Ausfall von unternehmenskritischen Systembereichen führt mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% dazu, dass das betroffene Unternehmen binnen 5 Jahren vom Markt verschwindet. Das britische Wirtschaftsministerium ermittelte, dass ca. 70% der Unternehmen, bei denen es zu solch katastrophalen Ausfällen kam, sogar innerhalb von 1,5 Jahren aufgeben mussten.
Gartner hat herausgefunden, dass gerade bei KMU die Daten der User-PC bei ca. 40% der Unternehmen überhaupt nicht gesichert werden. Wertvolle Produktivdaten können somit verloren gehen, wenn der PC ausfällt. Im günstigsten Fall muss "nur" die Arbeit erneut gemacht werden, was die Produktivität gegen 50 % senkt. Im schlimmsten Fall ist eine geschäftskritische Information unwiederbringlich weg - das kann deutlich mehr kosten als ein verlorener Auftrag.
Reine Archive für eine kontinuierliche Recherche werden nur im Rahmen des Tagesgeschäftes angelegt, oft lokal und selten automatisiert zentral. Hier gibt es also noch einiges zu tun, wobei die unstrukturierten Daten (vereinfacht: alles, was keine Datenbank ist) teilweise sogar ein höheres Sicherheitsrisiko darstellen, da sie meist nicht verschlüsselt sind.
Die Problematiken bei der Einführung von Data Protection Maßnahmen bei KMU liegen zum einen im Verständnis der Unternehmensleitung, in einen Bereich zu investieren, der subjektiv zunächst wenig Einfluss auf das tägliche Geschäft hat. Des Weiteren ist es nicht leicht, im Markt den Überblick zu behalten, gerade wenn es sich um kleinere Lösungen handelt. Hierzu ist eine neutrale Markt-Expertise nötig, die unabhängig sondiert und unnötige "Experimente" verhindert.
3rd Mind Business Consulting kommt als neutraler Experte zu Ihnen ins Haus, eruiert verschiedene Möglichkeiten anhand der Anforderungen aus ganzheitlicher unternehmensweiter Sicht, stellt für Sie einen Finanzierungsplan auf und spielt K-Fall-Szenarien für Ihr Unternehmen durch, um entsprechende SLA (Service Level Agreements) zu definieren.
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